Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

BFE Kliniken

Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

LWL-Universitätsklinikum Bochum

Wir bieten Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen aus dem gesamten Spektrum des Fachgebietes Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Unterstützung in Form einer multimodalen psychosomatisch-psychotherapeutischen Komplexbehandlung.

Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des LWL-Universitätsklinikums Bochum verfügt über 36 stationäre und 8 tagesklinische Behandlungsplätze. In der Ambulanz unserer Klinik, in der sich pro Jahr ca. 2500 Patienten vorstellen, besteht eine Vielfalt ambulanter Gruppentherapieangebote. Über die Krankenversorgung hinaus hat die Klinik als Universitätseinrichtung Aufgaben in der universitären Lehre und Forschung.

Zentrum für Essstörungen:
Die Behandlung von Essstörungen stellt einen Schwerpunkt unserer Klinik dar.
Essstörungen entwickeln sich meist schleichend. Sie können sich in vielfältiger Weise äußern, u.a. als Magersucht (Anorexia nervosa), Bulimia nervosa oder als Binge eating-Störung. Auch Übergewicht bzw. Adipositas können durch psychische Faktoren beeinflusst werden.
Dabei bestehen häufig enge Verbindungen zwischen der Regulation von Gefühlen und dem Essverhalten.
Wir bieten ein differenziertes Behandlungsangebot, das der individuellen Ausprägung der Symptomatik entspricht:
Erster Schritt ist ein ambulantes diagnostisches Gespräch, in dem sowohl die Entstehungsbedingungen der Essstörung als auch mögliche körperliche wie auch psychische Begleiterkrankungen angesprochen werden.

Therapieangebote und Aufnahmekriterien

Psychotherapie:
Familientherapie:
Multifamilientherapie:
Soz. Päd. Gespräche:
Onlineberatung:
Ernährungstherapie:
Körpertherapie:
Kreativtherapie:
Sporttherapie:
Betreute Mahlzeiten:

Aufnahmekriterien

Frau und Mann
Alter: 18 bis 80 Jahre
Begleitung von Kindern möglich: Nein

Verschaffen sie sich einen schnellen Überblick über unsere Leistungen.

Weitere Angebote und eine genaue Beschreibung unserer Philosophie finden Sie auf unserer Webseite unter
https://psychosomatik.lwl-uk-bochum.de

Behandlungsschwerpunkte

Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht), atypische Formen der Anorexia nervosa und Bulimia nervosa, Binge eating-Störung.
Eventuell bestehende psychische Begleiterkrankungen oder Folgeerkrankungen, wie z.B. depressive Störungen, Angststörungen, posttraumatische Belastungsstörungen oder Zwangsstörungen, werden innerhalb der Therapie angemessen berücksichtigt.
Besondere Expertise besteht zudem in der Behandlung von Patientinnen, die neben ihrer Essstörung auch an einem Diabetes mellitus erkrankt sind.

Sonstiges

In dem integrativen Behandlungskonzept unseres essstörungsspezifischen Behandlungssettings kommen sowohl verhaltenstherapeutische als auch tiefenpsychologische Ansätze zur Anwendung. Die Behandlung der Anorexia nervosa und Bulimia nervosa ist je nach Schweregrad sowohl stationär als auch tagesklinisch möglich und erfolgt in mehreren Therapiestufen. Die Veränderung des Essverhaltens wird anfangs durch Essbegleitung, später durch Koch- und Backgruppen in der stationseigenen Therapieküche unterstützt. Weitere Ziele sind, die gedankliche Einengung auf die Essstörung zu überwinden, ein individuelles Verständnis der Zusammenhänge von Gefühlen und Essverhalten zu erlangen, das Spektrum des Umgangs mit Gefühlen zu erweitern und Möglichkeiten zu besserer Selbstfürsorge zu entwickeln.
Ein wesentliches Ziel der Behandlung in unserer Klinik ist es, neue Erfahrungen aus der stationären oder teilstationären Behandlung in den Alltag zu übertragen. Hierzu dienen im Therapieverlauf Beurlaubungen in die Alltagsumgebung.
Informationen über die individuellen Therapievereinbarungen (Behandlungsverträge) erhalten Sie bereits in dem Ambulanzgespräch.
Die Binge eating-Störung erfordert vor allem dann eine stationäre oder tagesklinische Behandlung, wenn sie in Kombination mit anderen psychischen Erkrankungen auftritt, zum Beispiel im Zusammenhang mit einer Depression, einer Angststörung oder einer posttraumatischen Belastungsstörung. In das multimodale Therapiekonzept integriert sind eine einmal wöchentlich stattfindende Ernährungsgruppe und Schwimmgruppe.
Ein Bezugspflegesystem unterstützt den Zugang zu eigenen Ressourcen und die Reflexion der Umsetzungsschritte im Alltag.

Vernetzungen:
O Das Netzwerk Essstörungen Bochum wurde durch uns 2014 initiiert und dient dem fachlichen Austausch und der Kooperation von Beratungsstellen, Hausärzten, ärztlichen und psychologischen Psychotherapeuten, Wohngruppen und Kliniken sowie Ansprechpartnern verschiedener Schulen, um Betroffenen den Weg zu Hilfsangeboten zu erleichtern.
O Bundes Fachverband Essstörungen e.V.
O Deutsche Gesellschaft für Essstörungen e.V.

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