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Binge-Eating-Störung
Kriterien des DSM-IV
Es kommt zu wiederholten Episoden von „Fressanfällen. Hier wird eine bestimmte Nahrungsmenge in einem abgegrenzten Zeitraum (z.B. zwei Stunden) gegessen. Diese Menge ist definitiv größer als die, die die meisten Menschen in ähnlichem Zeitraum unter ähnlichen Umständen essen würden. Während dieser Zeit besteht ein Gefühl des Kontrollverlustes über das Essen.
Die Episoden von „Fressanfällen treten gemeinsam mit mindestens drei der folgenden Symptome auf:
- Es wird wesentlich schneller gegessen als normal
- Es werden große Nahrungsmengen ohne körperliches Hungergefühl gegessen
- Aufgrund von Schamgefühlen wegen der Menge wird allein gegessen
- Im Nachhinein treten Gefühle von Selbstekel, Deprimiertheit oder starker Schuld auf
Wegen der „Fressanfälle besteht ein deutliches Leidensgefühl. Die „Fessanfälle treten über sechs Monate an mindestens 2 Tagen in der Woche auf.
Sie treten nicht in Kombination mit regelmäßigem kompensatorischen Verhalten (z.B. Erbrechen, Fasten) oder ausschließlich im Verlauf einer Anorexia oder Bulimia nervosa auf.
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