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Aktuelles vom BFE:

 

Informationen zur Mitgliederversammlung des BFE am 15. und 16. April in München

 

 


Einladung zur Mitgliederversammlung des
Bundesfachverband Essstörungen e.V. (BFE)

      
       
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zur kommenden Mitgliederversammlung des BFE e.V. lädt Sie der Vorstand ganz herzlich ein. Die Mitgliederversammlung mit dem Schwerpunktthema „Körperbildstörung“ findet am 15. und 16. April 2010 in der Pasinger Fabrik in München Pasing statt:

 

Pasinger Fabrik, Kultur- und Bürgerzentrum GmbH, Eine Einrichtung der Landeshauptstadt München
August-Exter-Straße 1,
81245 München,
Raum: Galerie 2

 

Die Tagungspauschale beträgt 20 Euro.

Wie letztes Jahr findet – für alle die möchten - am 15. April ein Bayerischer Abend im Weißen Bräuhaus in der Münchner Innenstadt statt (Kosten sind selbst zu tragen), für den Sie sich eigens anmelden müssen (siehe beigefügtes Anmeldeformular).

Für uns ist es notwendig frühzeitig zu wissen, mit wie vielen TeilnehmerInnen wir rechnen dürfen. Deshalb bitte rechtzeitig (bis zum 05.04.10) entweder per Fax (eine entsprechende Faxvorlage ist angehängt) oder per Mail (engel@anad.de) anmelden.

 

Wie Sie der Tagesordnung entnehmen können, haben wieder vier Einrichtungen die Möglichkeit, sich in einem kurzen (10 Minuten) Vortrag vorzustellen. Bitte melden Sie sich per Mail bei Frau Engel, damit wir auch das organisieren können.

 

Außerdem haben Sie die Möglichkeit Flyer Ihrer Einrichtung für die anderen Mitglieder mitzubringen, die wir dann auf einen eigenen Tisch auslegen werden.

 

Herzliche Grüße,
Andreas Schnebel
(Für den Vorstand)

 

Anlagen
Tagesordnung -
Fax-Anmeldeformular


PS: Für alle, die mit dem Zug anreisen: Viele Züge – auch ICE – halten am Bahnhof Pasing. Dort ist direkt unser Tagungsort, die Pasinger Fabrik. Vom Stadtzentrum aus fahren die S-Bahnen zum Pasinger Bahnhof.
 

 

 

Tagesordnung der BFE – Mitgliederversammlung
am 15. und 16.04.2010 in München


Ort: Pasinger Fabrik,
August-Exter-Straße 1, 81245 München, Galerie 2


Donnerstag, den 15. April 2010

 

10:00 bis 10:15       Begrüßung durch den Vorstand

10:15 bis 11:15       Vorstellungsrunde, insbesondere der neuen Mitglieder      
11:15 bis 13:15        Treffen AK ambulante und stationär Versorgung

13:15 bis 14:15        Mittagspause

14:15 bis 15:00        Berichte aus den vorherigen Arbeitsgruppen

15:00 bis 15:45        Vortrag mit anschließender Diskussion
                               Dr. Reimund Böse: Körperbildstörungen

15:45 bis 16:15        Kaffeepause

16:15 bis 17:00        Vortrag mit anschließender Diskussion
                              Dr. Vitus Irrgang: Körperwahrnehmungsstörungen im Spannungsfeld zwischen Psychoanalytischer Theoriebildung und Neurophysiologie.

 

17:00 bis 18:00       Vorstand: Klärung einzelner Fragen

18.00                      Ende des Arbeitstages


19:30 Uhr  Für die folgende Veranstaltung ist eine gesonderte und verbindliche Voranmeldung notwendig (auf dem Anmeldefax oder per mail).

Bayerischer Gesellschaftsabend im „Weißen Bräuhaus“ München, direkt beim Marienplatz, Tal 7, 80331 München

 

 

Freitag, den 16. April 2010


9:00   bis  9:30       Begrüßung des Vorstandes

9:30   bis 10:00      Vortrag mit anschließender Diskussion
                              Dr. Elisabeth Rauh: Behandlung von Körperdysmorphen Störungen

10:00 bis 10:30       Dr. Elisabeth Rauh: Vorstellung einer möglich Datenbank der BFE Einrichtungen

 

10:30 bis 12:00      Vorstandsbericht über die Arbeit des BFE 2010

                             * Karin Reupert/ Andreas Schnebel: Der BFE beim DGESS Kongress in Aachen, Februar 2010
                           * Dr. Wally Wünsch-Leiteritz Leitlinien, Dezember 2009
                           * Sigrid Borse: Die Fortschritte der Bundesinitiative  „Leben hat Gewicht“/ Aktivitäten der BZGA (Erhebung)
                           * Sonstige Neuigkeiten und Entwicklungen
 

12:00 bis 12:30     Wünsche der Mitglieder für die MV 2010 in Kassel und Zukunfts-planung


12:30 bis 13:00        Verabschiedung

 

 

 


 

Das Internetprojekt "Ess-stoerungen.net" steht kurz vor dem AUS!

 

Die Seite "http://www.ess-stoerungen.net richtet sich an Menschen mit Essstörungen und ihre Angehörigen. Sie bietet viele Informationen zum Thema Essstörungen sowie zahlreiche Linkslisten. Die Seite wird jedes Jahr von ca. 80.000 Menschen besucht. Sie soll Mut machen, sich professionelle Hilfe vor Ort zu suchen und ist mit zwei Beratungs- und Betreuungsangeboten verbunden:
Der E-Mail-Beratung und einem betreuten Diskussionsforum.

Diese Angebote stehen nun kurz vor dem AUS!

Bis Ende September 2009 haben wir uns über Stiftungsgelder finanziert, die nun ausgelaufen sind. Eine Folgefinanzierung ist noch nicht in Sicht und hier - und das ist für uns extrem entmutigend - scheitern wir immer wieder an den Hürden der Bürokratie.
Für ein bundesweites Projekt ist natürlich keine einzelne Stadt zuständig. Bundesgelder erhalten aber nur Projekte, die es noch nicht gibt.

Wir haben uns nun eine leicht verzweifelte, aber hoffentlich gute Idee ausgedacht und bitten euch hierbei um Unterstützung:

Wir haben den ehrgeizigen Plan, in mindestens 50 Städten eine Dauerförderung von 500€ zu beantragen.

Um die Aktion zu starten brauchen wir zunächst einmal möglichst viele Menschen, die unser Projekt ideell unterstützen.

Dafür haben wir eine Unterschriftenliste eingerichtet und freuen uns, wenn diese von möglichst vielen Menschen unterschrieben wird.

 

 

Kontaktdaten:

LuCa Heidelberg - Genderfachstelle für Bildung und Gesundheitsförderung - Untere Neckarstraße 17 in 69117 Heidelberg - mail@maedchenhaus-heidelberg.de


 


 

Die BFE Mitgliederversammlungen 2010  finden statt am

  

15. sowie 16. April 2010 in München.

 

12.November 2010 in Kassel

 


Der Verein Hungrig-Online e.V. hat ab sofort zwei neue  Angebote:

 

1. Einmal in der Woche: Moderierter Chat zum Thema Essstörungen

Immer Donnerstags, 19.00 – 21.00 Uhr

Erster Termin: Do, 22.10.2009

Anmeldung bei Hungrig-Online erforderlich (Vorlauf 24 - 36 Stunden) LINK zur Chatanmeldung: http://www.hungrig-online.de/forum/chat/flashchat.php
Kontakt: chat@hungrig-online.de

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.hungrig-online.de/content/blogcategory/17/47/

 

2. Virtuelle Selbsthilfegruppe unter professioneller Anleitung für „Ü 30“
Start: 01.11. 2009
Anmeldung bei Hungrig-Online erforderlich (Vorlauf mind. 5 Tage)

LINK zur vSHG-Seite: http://www.hungrig-online.de/content/blogcategory/15/48/
LINK zum Teilnahmeantrag:
http://www.hungrig-online.de/downloads/teilnahmeantrag_vshg.pdf

Kontakt: vshg@hungrig-online.de

eiter Informationen finden Sie unter:
http://www.hungrig-online.de/content/blogcategory/15/48/

 

Wer ist Hungrig-Online e.V.?
Der Verein Hungrig-Online e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, mit dem innovativen Internet-Angebot über Essstörungen aufzuklären und ein öffentliches Bewusstsein für die immer weiter verbreiteten Krankheiten zu schaffen.
Betroffene und Angehörige können sich über die Website anonym über die einzelnen Krankheitsbilder und deren Risiken informieren.
Außerdem ermöglichen wir die anonyme Kommunikation über ein Forum, Mailinglisten und seit neuestem auch den Chat. So werden auch die Isolation und das schamvolle Schweigen der Betroffenen durchbrochen.
Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter moderieren den Austausch, um negative Entwicklungen und gegenseitiges „Runterziehen“  aufzufangen.
Wir sind ein Team aus rund 50  ehrenamtlichen Mitarbeitern, vor allem ehemalige Betroffene. Wir werden von Ärzten, Psychologen, Ernährungsberatern und Pädagogen unterstützt.


Neues von den intensivtherapeutischen ANAD e.V. Wohngruppen

 

Wir nehmen nun auch Mädchen ab 12 Jahren in unsere therapeutischen Wohngruppen auf. Wir haben für diese sehr jungen Mädchen ein äußerst intensives Betreuungs- und Therapienetz aufgebaut. Bei Interesse rufen Sie bitte Petra Herbst von unserer Belegungsabteilung an, sie wird Ihnen gerne nähere Informationen geben:

089/ 21997340 oder mherbst@anad.de

 

Und selbstverständlich nehmen wir auch weiterhin Männer ab 18. Jahren in unsere ANAD Wohngruppen auf.

 


In der Wohngruppe ANNIE in Herne -

 

eine pädagogisch therapeutische Einrichtung für Mädchen und junge Frauen -

sind noch Plätze für Betroffene/ Interessierte frei.

 

Nähere Informationen finden Sie unter: www.ev-kinderheim-herne.de

 


 

 

 

 

Bundesfachverband Essstörungen (Hrsg.):

"Essstörungen. Ursachen und Risikofaktoren - Hilfe und Unterstützung"

 

 

Ein neues, äußerst anschauliches Ratgeberbuch zum Thema Essstörungen ist soeben im Compact Verlag erschienen. Die Autoren, alle BFE Mitglieder, sind Mediziner oder Psychologen und arbeiten seit Jahrzehnten ausschließlich im Essstörungs-Bereich: Dr.med. Hartmut Imgart, Prof.Dr.phil. Günter Reich, Dr. Doris Weipert, Dr. Eva Wunderer und Dr. med. Wally Wünsch-Leiteritz. 

 

Der Ratgeber zeigt, wie Essstörungen entstehen und wie man sie erkennt. Er liefert Informationen über Beratungs- sowie Therapiemnöglichkeiten und gibt konkrete Tipps zu einem ausgewogenen Essverhalten. Ein hilfreicher Begleiter für Betroffene und deren Angehörige auf dem Weg zur Gesundung.

 

Compact Verlag in Kooperation mit dem BKK Bundesverband,

ISBN 978 3 8174 6630 6

 

 


Nun ist die  Plattform *www.mädchen-an-alle* fertig.
Es soll ein "Sprachrohr" sein für alle Menschen, die an einer Essstörung leiden, da die Betroffenen selber viel zu selten direkt zu Wort kommen.

Das Ziel ist, der Öffentlichkeit klar zu machen, wie viele Mädchen und Frauen unter Essstörungen leiden, ob sie genügend Unterstützung bekommen, oder was noch fehlt oder schief läuft.
Betroffene können anonym und kostenlos schreiben, was ihnen wichtig ist.

 

Hinter diesem ideellen Projekt steht:
Rat & Tat, Psychologische Praxis für Essstörungen

Diplom-Psychologin Renate Feistner
Psychologische Psychotherapeutin
Herrnstr. 14
90489 Nürnberg
Tel.0911-468336

 

Bitte schauen Sie sich die Seiten an und helfen Sie mit, diesen Link weiterzugeben.


BFE Filmpatenschaft für den Dokumentarfilm: "Die dünnen Mädchen"

 

Der BFE e.V. hat - gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz - die überregionale Filmpartnerschaft für den Film „Die dünnen Mädchen“ übernommen.


Der Film "Die dünnen Mädchen" ist eine Dokumentation über junge magersüchtige Frauen in einer Therapie-Einrichtung (Klinik Lüneburger Heide, Dr.med. Wally Wünsch Leiteritz). Er zeigt auf sehr eindringliche Weise, wie junge Frauen von ihren Problemen "überrollt" werden, dem Druck nicht standhalten können und trotzdem verzweifelt versuchen, die Kontrolle zu behalten.

 

Der Film ist käuflichzu erwerben bei der Buchandlung/ Versand "2001".


Der Film tourte von Januar bis Herbst 2009 im Rahmen des Filmfestes „ueber Macht“ durch über 120 Städte in ganz Deutschland. Das Filmfest wird von Aktion Mensch („dieGesellschafter.de“) organisiert und ausgerichtet.


Jede BFE Mitgliedseinrichtung kann als „lokaler Filmpartner“ dabei sein. Nutzen Sie die einmalige Möglichkeit, mit einer Podiumsdiskussion, einem eigenen Stand oder anderen Aktionen bei der Filmvorführung auf das Thema "Essstörungen" aufmerksam machen.

 

Dafür erscheint der BFE e.V. im Programmheft, auf Filmplakaten und in Pressemitteilungen.


Neugierig geworden?

Alles über den Film und Aktionsideen finden Sie in den folgenden Dokumenten zum downloaden oder unter den angegebenen Links:

 

1. Flyer zu dem Festival "ueber macht" mit allgemeinen Infos: (ein pdf)

 

2. Pressemeldung zu dem Film "Die dünnen Mädchen": (ein pdf)

 

3. Hier finden Sie Informationen dazu, welche konkreten Schritte Sie als lokaler Filmpartner gehen müssen. (word-dokument) und (ein pdf)

 

4. Liste der Festival-Städte, nach Städten geordnet: (4. Liste bis einschließlich Dezember) oder: http://diegesellschafter.de/uebermorgen/partner/index.php

 

5. Dispo-Liste, nach Datum geordnet: (Filmliste nach Datum geordnet)

  

6. Liste, nach Filmen geordnet und wann diese in welchen Städten geplant sind. (Filmliste, Stand: 02.04.09)

 

7. Liste der Stadtkoordinatoren: (exel-datei)

oder: http://diegesellschafter.de/uebermorgen/partner/index.php
  

8. Informationen zu der internationalen Kampagne des Jugendrotkreuz: "Deine Stärken. Deine Zukunft."

http://www.deine-staerken.org


 

Für eine Bachelorarbeit zum Thema Essstörungen: "Ich sehe mich anders" werden Betroffenen für ein Interview gesucht. Nähere Informationen finden Sie im angehängten Dokument. (pdf)

 


Studie zu Risikofaktoren der Magersucht und Bulimie an der Universität Luxemburg:


Wir analysieren ein Modell von Risikofaktoren in der Entstehung der Magersucht und Bulimie. Dieses Modell kann Hinweise für die Vorbeugung von Essstörungen geben.
Wir suchen Teilnehmerinnen für unsere Studie.
Sie sollten die Diagnose Magersucht oder Bulimie erhalten haben und weiblich sein. Desweitern sollten Sie zwischen 14 und 25 Jahren alt sein.


Der Fragebogen ist anonym und wird streng vertraulich bearbeitet. Über folgenden Link gelangen Sie zum Fragebogen: http://www.unipark.de/uc/essfragebogen_uni_luxemburg/.
Er befindet sich online.

 

Für weitere Informationen können Sie sich an die folgende Adresse wenden:

 

Thielgen Nathalie- Dipl. Psychologe
Universität Luxemburg- Campus Walferdange
Bâtiment XII
Route de Diekirch
L-7220 Walferdange
Email: nathalie.thielgen.001@student.uni.lu

 


Das Mädchenhaus Heidelberg e.V. veranstaltet eine Fortbildungsreihe zum Thema Prävention 

 

In diesem Jahr findet eine Fortbildungsreihe zum Thema "Prävention von Essstörungen" für pädagogische Fachkräfte und alle Interessierten im Mädchenhaus Heidelberg statt.

Anbei das Fortbildungsprogramm zum downloaden (ein Pdf-Datei).


Jugendliche für eine Online-Befragung zum Thema "Sozialer Druck und Essstörungen" gesucht

 

Kurzvorstellung der Online-Befragung: „ Sozialer Druck und Essstörungen“

Störungen des Essverhaltens sind ernstzunehmende Erkrankungen, die unter Jugendlichen in der heutigen Zeit immer häufiger verbreitet sind.

Die Ursachen dieser Entwicklung sind sehr vielfältig. Eine besondere Bedeutung hierbei, kommt dem allseits präsenten Schönheitsideal zu, von dem sich viele Jugendlich unter Druck gesetzt fühlen. Als Folge dieses Drucks entsteht bei Jugendlichen oftmals eine Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper. Diese Unzufriedenheit wiederum zieht nicht selten ungesunde Essgewohnheiten nach sich und kann in eine ernsthafte Essstörung münden.
Auswirkungen dieser Erkrankung sind meist im gesamten Familienleben spürbar.
Um Essstörungen vorbeugen und behandeln zu können, führen wir am Lehrstuhl für Beratungspsychologie der Universität Potsdam derzeit eine Untersuchung in Form einer Online-Befragung durch.
Wir möchten klären, welche Rolle gerade der aussehensbezogene soziale Druck, z. B. von Peers und der Familie vermittelt, bei der Entstehung von Essstörungen bei Jugendlichen spielt.
Darüber hinaus wollen wir untersuchen welchen Einfluss die Erkrankung auf die Familienbeziehungen von Jugendlichen haben kann.

In diesem Zusammenhang suchen wir interessierte, jugendliche TeilnehmerInnen, die an einer Essstörung, d. h. an einer Magersucht (Anorexie) oder einer Ess- und Brechsucht (Bulimie) leiden und zwischen 12 Jahre und 18 Jahre alt sind.


Ihr könnt an der wissenschaftlichen Studie teilnehmen, indem Ihr folgenden Link anklickt, der Euch zur Befragung im Onlineformat führt.


http://www.befrager.de/befragung.aspx?projekt=5994

 

Das Ausfüllen der Fragebögen nimmt ungefähr 30 Minuten Zeit in Anspruch.
Alle Angaben werden natürlich streng vertraulich behandelt und anonym ausgewertet.
Vielen Dank für Eure Mitarbeit.

 

Initiative und Verantwortung für die Untersuchung:
Die Studie wird an der Universität Potsdam am Lehrstuhl für Beratungspsychologie durchgeführt.
Leitung:    Frau Prof. Dr. P. Warschburger
Projektdurchführung:  Frau Dipl.Psych. S. Helfert
      Frau cand.-psych. J. König.

- Unsere Kontaktdaten:
Fr. cand.- psych. Jenny König; Chorinerstrasse 35; 10435 Berlin
      Telefon: 030-42017408/ E-mail: jekoenig@rz.uni-postdam.de

      Fr. Dipl.- Psych. Susanne Helfert
      Telefon: +49 331 / 9772923/ E-mail: srudolf@uni-potsdam.de

 



Angebot für die Teilnahme an einer Studie für bulimische Patientinnen von 14 – 21 Jahren mit ambulanten Therapieplätzen im Raum Göttingen und Umgebung sowie im Raum Kassel und Umgebung. 

 

 

Psychotherapie der Bulimia Nervosa im Raum Göttingen und Kassel

Ein Forschungsprojekt der Universitätsmedizin Göttingen und der Universitätskliniken Heidelberg


Behandlungsangebot

Bulimia nervosa und atypische Bulimia nervosa (Ess-Sucht mit Erbrechen oder anderen gegensteuernden Verhalten wie z.B. Fasten oder Sport) gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Wir bieten weiblichen Betroffenen im Alter von 14 – 21 Jahren im Rahmen unserer Studie ein speziell auf die Erkrankung abgestimmtes Behandlungsprogramm mit ambulanten Therapieplätzen im Raum Göttingen und Umgebung sowie im Raum Kassel und Umgebung. 


Ablauf

Bei Interesse an einer Behandlung laden wir zu einem gemeinsamen Gespräch ein. Hier können die Beschwerden und die Lebenssituation geschildert werden. Unsere Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten stellen Therapieplätze für die Studie bereit. Es entstehen keine Wartezeiten bis zum Therapiebeginn wie sonst häufig üblich.
Die Behandlung wird nach einem auf die jeweilige Essstörung der Betroffenen abgestimmten Therapiekonzept durchgeführt.
Die Therapie dauert 60 Stunden, geht über ca. ein Jahr und findet jeweils wöchentlich ein– bis zweistündig statt.
* Die Teilnahme an dieser Untersuchung ist freiwillig, es entstehen keinerlei Kosten.
* Die Teilnehmnerinnen haben zu jedem Zeitpunkt das Recht, die Antwort auf gestellte Fragen zu verweigern oder Ihr Einverständnis für die Durchführung der Untersuchung insgesamt zu widerrufen.
* Wenn jemand sich im Laufe der Behandlung gegen eine weitere Teilnahme an der Studie entschließt, hat dies keinerlei Auswirkung auf die weitere Psychotherapie.


Was ist Bulimia nervosa? 

Symptome der Bulimia nervosa
Symptome der Bulimia nervosa sind wiederholte Episoden von Essattacken. D.h. große Mengen von Nahrungsmitteln werden in kurzer Zeit verzehrt, wobei diese Nahrungsmenge erheblich größer ist, als die Menge, die andere Menschen im gleichen Zeitraum unter gleichen Bedingungen essen würden.
Während einer Essattacke haben die Betroffenen das Gefühl, die Kontrolle über ihr Essverhalten zu verlieren. Sie können dann weder die Menge noch das, was sie essen (z.B. Schokolade), kontrollieren und haben das Gefühl, nicht aufhören zu können.
Die meisten Betroffenen erbrechen im Anschluss an eine Essattacke das Essen wieder. Andere versuchen, ihre Kalorienzufuhr durch Medikamentenmissbrauch (Abführmittel, Entwässerungsmittel), Diäten/Fasten und/oder übermäßiges Sport treiben rückgängig zumachen.
Bulimikerinnen haben sehr große Angst vor dem Dickwerden und beschäftigen sich sehr viel mit den Themen Zunehmen, Abnehmen, Essen und Nichtessen. Figur und Körpergewicht haben für sie einen übermäßigen Einfluss auf ihre Selbstbewertung.

Folgen der Bulimia nervosa
Da Bulimikerinnen häufig normalgewichtig sind, unterschätzen sie meist die Gefahr dieser Krankheit. Je nachdem, wie versucht wird, der Gewichtszunahme entgegen zu steuern, können Herzrhythmusstörungen, Kreislaufprobleme, Zahnschmelzschäden, Elektrolytentgleisungen (Mineralstoffmangel) und/oder Nierenschäden auftreten. Außerdem kann es zu Schlaf- und Konzentrationsstörungen kommen.
Menschen, die an einer Bulimie erkrankt sind, leiden oft sehr unter ihrer Erkrankung, da sie Angst haben, über ihre Krankheit zu reden bzw. „entdeckt“ zu werden. Häufig treten dann auch Depressionen und Selbsthass auf.


Wir über uns

Die Studie zur Therapie der Bulimie bei weiblichen Jugendlichen und jungen Frauen soll die Behandlung dieser Erkrankung erforschen und verbessern.
In der Altersgruppe der 14-21-jährigen Frauen ist die Erkrankung zumeist noch nicht längjährig chronifiziert. Gleichzeitig müssen die speziellen Lebensumstände von Mädchen und jungen Frauen auch in der Therapie berücksichtigt werden. Die Universitätsmedizin Göttingen und die Universitätskliniken Heidelberg arbeiten daher gemeinsam daran, Behandlungsprogramme für diese Patientinnengruppe zu entwickeln und zu erproben.
Die Studiengruppe in Göttingen setzt sich unter der Leitung von Prof. Dr. phil. G. Reich aus wissenschaftlichen Mitarbeitern der Universitätsmedizin Göttingen zusammen.
Wir arbeiten mit niedergelassenen Psychotherapeuten – und in Kassel mit der Beratungseinrichtung Kabera – zusammen. Diese übernehmen die ambulanten Psychotherapien in Göttingen und Umgebung sowie in Kassel und Umgebung.


So sind wir zu erreichen:

In Göttingen:
Georg-August-Universität Göttingen,
Zentrum Psychosoziale Medizin,
Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie,
Ambulanz für Familientherapie und für Essstörungen

Leiter: Prof. Dr. phil. Günter Reich, Diplompsychologe
Mitarbeiterin: Dipl. Sozpäd. Ursula Rutz, aKJP i.A.

Humboldtallee 38
37073 Göttingen

Fon: 0551-395498, 395501
Fax: 0551-395497
E-Mail: essstoerung@gwdg.de 


In Kassel:
Kabera e.V.
Beratungsstelle für Essstörungen

Goethestr. 31
34119 Kassel

Fon: 0561-701 3310

Weitere Informationen finden sie auch auf unserer Homepage:
www.psychosomatik.uni-goettingen.de/aktuell_bulimia.htm

 


 

Kommentar von Dr. Hartmut Imgart, Vorstand BFE:

 

Risikostrukturausgleich für Essstörungen

 

Der Bundesfachverband Essstörungen begrüßt die Auswahl von Essstörungen (Anorexia nervosa und Bulimia nervosa) durch den wissenschaftlichen Beirat des BVA als eine von den 80 Krankheiten, die im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich der Krankenkassen berücksichtigt werden sollen.

 

Der Bundesfachverband Essstörungen hofft, dass die Auswahl der Essstörung als eine chronisch-kostenintensive und schwerwiegende Erkrankung dazu führt, dass Patienten mit Essstörungen tatsächlich auch im Risikostrukturausgleich durch vermehrte Ausgleichszahlungen berücksichtigt werden und damit sich die Versorgung von essgestörten Patienten verbessern wird.

Der Bundesfachverband für Essstörungen sieht die Notwendigkeit einer deutlichen Verbesserung der Patientenversorgung der essgestörten Patientinnen, um das immense persönliche Leid der einzelnen Betroffenen, aber auch die immensen gesellschaftlichen Kosten zu reduzieren.
Nach wie vor haben essgestörte Patienten häufig große Schwierigkeiten, schnell eine fachlich adäquate Behandlung zu finden. Häufig gibt es längere Auseinandersetzungen, ob und welcher Kostenträger für die Behandlung zuständig ist. Der Bundesfachverband Essstörungen sieht auch die Berücksichtigung von Mindeststandards für Ausstattung und jährliche Patientenzahlen von stationären Einrichtungen für notwendig, die für andere Krankheitsbilder schon lange existieren. Eine ausreichend große Erfahrung der Behandlungseinrichtungen sind Voraussetzung für gute Behandlungsergebnisse bei der schwierigen Behandlung von Essstörungen. Hervorheben möchte der Bundesfachverband das gute Funktionieren bereits bestehender weniger Modellprojekte und Modellregionen, z. B. München, in denen verschiedene Behandler und Kostenträger sektorübergreifend miteinander zusammen arbeiten.

Im gesamten Bundesgebiet gibt es jedoch noch viele schlecht versorgte Regionen.

 

Dr. Hartmut Imgart, Vorstand BFE

 


Wer hat Interesse, eine Studie der Parkland-Klinik zum Thema geleitete Selbsthilfe bei Bulimie zu unterstützen?

 

In der Parkland-Klinik führen wir zur Zeit eine Studie durch, die sich mit dem Thema der  geleiteten Selbsthilfe für an Bulimie erkrankten jungen Frauen beschäftigt.
In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass diese Patientengruppe sehr gut auf „niederschwellige“ therapeutische Interventionen, wie die geleitete Selbsthilfe in Form von Manualen (Bibliotherapie) anspricht. Die Entwicklung neuer Technologien erlaubt zur Psychoedukation auch den Einsatz multimedialer Technik wie CD-Rom und das Internet.

Ziel der Studie ist es in Kooperation mit der Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters der Universität Wien die geleitete Selbsthilfe via Internet, unterstützt durch wöchentlichen therapeutisch orientierten E-Mail-Kontakt mit einem psychologischen Coach, auf ihre Effektivität, Einsetzbarkeit und Patientencompliance hin zu untersuchen. Hierbei findet das Programm „The Self-Help Guide“ (Copyright 2000-2004, NetUnion & HUG) Verwendung, dass auf der Kognitiven-Verhaltenstherapie beruht.
Das Internetprogramm besteht aus sieben aufeinander aufbauenden Schritten:

Die einzelnen Behandlungsmodule sollen den Pat. die Möglichkeit geben, Schritt für Schritt wieder Kontrolle über ihr Essverhalten zu gewinnen.

Wir halten dieses Programm gerade als Zusatz zur ambulanten Psychotherapie als sehr hilfreich, da es sie in ihrer Arbeit am Symptom selbst und in der Selbstbeobachtung der Pat. unterstützen kann. Lediglich eine gleichzeitige Verhaltenstherapie ist nicht möglich, da das vorliegende Programm auf dieser aufbaut.

Dieses Programm gibt den jungen Frauen die Möglichkeit, sich zeitliche flexibel und in eigenem Tempo mit ihrer Erkrankung auseinander zusetzen, und werden dabei zusätzlich und kostenfrei therapeutisch in wöchentlichen E-Mail-Kontakten betreut.

 

Ablauf der Studie:
Für das Internettraining wird eine Stichprobe von 100 Patientinnen aus Österreich und Deutschland mit Bulimia Nervosa (weiblich, 16-30 Jahre) über verschiedene Wege rekrutiert.
Als Kontrollgruppe dienen ebenfalls 100 Patientinnen mit Bulimia Nervosa die mit dem geleiteten Selbsthilfemanual (Bibliotherapie: „Die Bulimie besiegen“ (Schmidt & Treasure, 2001)) behandelt werden. Die Zuteilung zu den zwei Behandlungsgruppen findet randomisiert statt. Eine medizinische und psychologische Untersuchung findet zu Beginn, nach 4 Monaten und nach weiteren 3 Monaten zur Nachuntersuchung statt. Beide Gruppen werden wöchentlich durch eine Psychologin via E-Mail betreut. Die Beschäftigung mit den Materialien selbst wird je nach Tempo der Patientin 4-6 Monate in Anspruch nehmen.

 

Sollten Sie eine ihrer Patientinnen dieses Programm zusätzlich zur laufenden Therapie empfehlen wollen oder interessieren Sie sich für weitere Informationen, nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf:
claudia.bittner@parkland-klinik.de
Telefon: 05621 – 706616
Weitere Informationen finden sie auch auf unserer Homepage: www.parkland-klinik.de

 



Weltweite Charta für Essstörungen, Online-Unterstützung

 

Die Weltweite Charta für Essstörungen wurde im Juni 2006 auf dem Weltkongress der Academy for Eating Disorders (AED) in Barcelona verabschiedet und von der Österreichischen Gesellschaft für Essstörungen (ÖGES) und dem Netzwerk Essstörungen (Innsbruck) mitunterzeichnet.

 

Charta zum downloaden (ein pdf)

 

Diese Charta beinhaltet die Rechte und berechtigten Erwartungen von Menschen mit Essstörungen und zeigt, dass es auf der ganzen Welt gemeinsame Prinzipien gibt, die Essgestörte, ihre Angehörigen und ihre Behandler verbinden.

Die Österreichische Gesellschaft für Essstörungen (ÖGES) und das Netzwerk Essstörungen sind die nationalen Kontaktstellen der Charta für Österreich; sie haben auch die Möglichkeit der Online-Unterstützung für den deutschsprachigen Raum eingerichtet. Die Charta ist der Beginn einer konzertierten Aktion, die die Regierungen, die öffentliche Gesundheitsversorgung und alle jene, die sich für Essgestörte und ihre Angehörigen einsetzen und sie unterstützen, dazu aufruft, die angegebenen Standards der Behandlungsqualität, der Aufklärung und Prävention umzusetzen.

 

Sie können die Weltweite Charta für Essstörungen online unterstützen:

> auf der Webseite der Österreichischen Gesellschaft für Essstörungen (ÖGES): http://www.oeges.or.at/

> und der Webseite des Netzwerk Essstörungen: http://www.netzwerk-essstoerungen.at/

 

Auf diesen Webseiten sehen Sie auch die bisherigen persönlichen und institutionellen Unterstützer.

 

Wir hoffen, dass Sie den Inhalten der Charta zustimmen und ersuchen Sie um Ihre Unterstützung.

 

Dipl.-Psych. Andreas Schnebel

Vorsitzender des BFE